Biographie:
Anett Levander Anett:
Mein
erster Schrei ertönte in Brandenburg 1970. Und schon der war anders
als der meiner Schwester; sirenenhafter eben.
Mein zweiter Schrei gellte, als mich der Schwimmlehrer mit 7 Jahren voll unterstukte und brüllte "Los Mädel! Nun schwimm schon!" Ich schrie um mein Leben. Schreien und Schwimmen ging jedoch nicht. Also schwamm ich mich, anders als die andern, erst mit 11 Jahren im Ferienlager frei. Aber zumindest hatte ich festgestellt, dass ich Stimme hatte.
Das war gut, denn später nutzte ich die, um als Tischlerin mit der Kreissäge im Duo zu jaulen, und nach dem Studium, um als Sozialarbeiterin mit meinen vielen Klienten Klagegesänge anzustimmen. Das tolerierte aber keiner meiner Kollegen. Und das Gesinge in meiner Kellerband ... naja!
Also mußte etwas anders werden.
Meine Odyssee begann:
vom Klimperclown zum Pianisten; vom Jazzchor zum Vocal-Sextett; vom Jazztrio
zum -quartett; von Standards zu eigenen Songs; als Pigorette Anett (damals noch
Cierzynski, ja auch Namen ändern sich) zu sehen in der Show "Benedikt
Eichhorn präsentiert: Pigor und die Pigoretten und der Ulf" mit entsprechender
CD (2002); vom Köln Comedy Festival zur NDR Talkshow; und quer durch Deutschlands
Kleinkunstbühnen; vom ersten Programm mit Volker Greve "Devil´s
Songbook Goes Heaven" (2001) zum zweiten Programm mit Volker Greve "....wüst
gesungen, voll verspielt...." (2003) und der dazugehörigen CD (erschienen
im Mai 2004).
Ja, aber mit dem Volker ist es irgendwie auch anders als mit den anderen
Pianisten. Der kann sogar gleichzeitig Klavierspielen, Trommeln und Singen
und Nasenflöten und ...
... und er darf meine Tasche tragen!
© Levander & Greve 2005